Willkommen beim TC Grün-Weiß Ahaus e.V

Der Tennisclub für die ganze Familie

Platzordnung, Platzpflege und Satzung

Hier können Sie sich über die aktuell gültige Platzordnung, Platzpflege und die Satzung des TC Grün-Weiß informieren.

Platzordnung

Die Platzordnung gilt für alle Clubmitglieder und Gäste:

 

Platzordnung für Gastspieler Außenanlage

(Ergänzung zu § 4.11 der bestehenden Platzordnung)

Soweit es der Spielbetrieb erlaubt, können Gastspieler gegen Erhebung eines

Gastgeldes in Höhe von 6,00 EURO für Erwachsene und 3,00 EURO für

Jugendliche bis 16 Jahren, aber nur gemeinsam mit einem ordentlichen Mitglied,

die Tennisanlage nutzen.

In Ausnahmefällen ist nach Rücksprache mit dem Trainer oder eines

Vorstandsmitgliedes (0171/2179683) die Nutzung auch ohne ordentliches Mitglied

möglich.

Gastspieler tragen sich mit Namen und Adresse sowie Vereinszugehörigkeit auf

den ausliegenden Formularen vor Spielbeginn ein. Das Formular ist in die

vorgesehene Box zu werfen.

Den Status eines Gastspielers erfüllt, wer

1.) Mitglied eines anderen Tennisvereines ist oder

2.) bei Nicht-Mitgliedschaft in einem anderen Verein nicht mehr als 3 x mal pro

Saison die Anlage als Gastspieler benutzt. Ausgetretene Mitglieder können,

falls sie nicht die Nr. 1 erfüllen, keine Gastspieler sein. Bei gewünschten

Doppelmitgliedschaften sind Sonderregelungen möglich.

Ausnahme von den vorgezeichneten Regularien bildet die Durchführung von

offiziellen Trainingseinheiten durch vom Vorstand zugelassene Trainer.

Andernfalls ist nur durch Erwerbung der Mitgliedschaft und der Zahlung des

Mitgliedsbeitrages die Benutzung der Anlage gestattet. Schon geleistete Gastgelder

werden angerechnet.

Passive Mitglieder haben generell nicht das Recht Vereinsgeräte und Plätze zu

nutzen. Dies wird auch durch den Erwerb einer Gästekarte nicht möglich. Sie

können nach Rücksprache mit einem Vorstandsmitglied zu Testzwecken eine

begrenzte Spielerlaubnis erhalten.

gez. der Vorstand

Ahaus im April 2016

 

 

 

 

 

Platzpflege

 

Die Qualität unserer Plätze während der Saison hängt nicht zuletzt von der Pflege ab, die jeder Einzelne vor, während und nach der Benutzung aufwendet. Dazu sei hier an die wichtigsten Merkmale erinnert:

Vor dem Spiel: Wässern des Platzes (nur Sandplätze)

Während des Spiels: eingetretene Löcher oder Rutschspuren wieder mit Sand zuschieben und festtreten (nur Sandplätze).

Nach dem Spiel: Bei Trockenheit und staubigem Platz leichtes Befeuchten vor dem Abziehen. Löcher und grobe Unebenheiten mit dem Scharrierholz beseitigen, aufgefüllte Löcher festtreten (nur Sandplätze).

Abziehen mit dem Schleppnetz (Sandplätze)

  • vordere Leiste/Netzkante soll zur Begradigung auf dem Boden schleifen
  • abziehen kreisförmig, um den Sand auf dem Platz zu belassen
  • Kreisbeginn neben den Seitenlinien und hinter der Grundlinie
  • der letzte Schleppnetz- bzw. Besenzug aus der Platzmitte soll parallel hinter der Grundlinie erfolgen
  • Platz auch bis in den Ecken abziehen um Grünbelag im Laufe der Saison zu vermeiden

Zum Schluss: Linien mit dem Linienbesen fegen.

Vielen Dank für die Beachtung! 

 

Entwurf Satzung zur Mitgliederversammlung am 28.06.2017

 

Satzung TCGW Ahaus zum 28.06.2017

I. Allgemeines

§ 1 Name, Sitz, Eintragung und Geschäftsjahr

1. Der Verein führt den Namen „Tennisclub Grün-Weiß Ahaus e. V.“.

2. Er hat seinen Sitz in Ahaus.

3. Der Verein ist im Vereinsregister des Amtsgerichts Coesfeld unter Nr. 1136 eingetragen.

4. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 2 Zweck des Vereins

1. Der Verein bezweckt die Pflege des Tennissports und die Förderung des Sports als Mittel zur Erhaltung der

Gesundheit.

2. Der Vereinszweck wird erreicht durch:

a) Durchführung regelmäßiger Sportveranstaltungen,

b) die Durchführung eines leistungsorientierten Trainingsbetriebes,

c) den Aufbau eines umfassenden Trainings- und Übungsprogramms für alle Bereiche, einschließlich der

Förderung des Freizeit- und Breitensports,

d) die Teilnahme an sportspezifischen und übergreifenden Sport- und Vereinsveranstaltungen,

e) die Durchführung von allgemeinen Jugendveranstaltungen und –maßnahmen,

f) die Beteiligung an Turnieren und sportlichen Wettkämpfen,

g) Abhaltung von Jugend-, Intensiv- und Leistungstraining,

h) Durchführung diverser Sportveranstaltungen,

i) Ausbildung und Einsatz von sachgemäß vorgebildeten Übungsleitern/innen.

§ 3 Gemeinnützigkeit

1. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts

„Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung und zwar durch die Förderung der Allgemeinheit auf dem

Gebiet des Sports.

2. Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Ziele. Alle Mittel des Vereins

dürfen nur zu satzungsmäßigen Zwecken verwendet werden.

3. Die Mitglieder erhalten in ihrer Eigenschaft als Mitglieder keine Zuwendungen aus den Mitteln des Vereins.

Keine Person darf durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßige

Vergütungen begünstigt werden.

4. Bei Bedarf können Vereinsämter, im Rahmen der haushaltsrechtlichen Möglichkeiten, gegen Zahlung einer

Aufwandsentschädigung nach §3 Nr.26a EStG ausgeübt werden.

5. Die Entscheidung hierüber trifft die Mitgliederversammlung. Zu Inhalten, Laufzeiten und Beendigung

entscheidet der Vorstand.

6. Ausscheidende Mitglieder haben gegenüber dem Verein keinen Anspruch am Vereinsvermögen.

7. Der Verein ist politisch und konfessionell neutral.

§ 4 Verbandsmitgliedschaften

1. Der Verein ist Mitglied im

a) Westfälischen Tennisverband,

b) Landesportbund Nordrhein-Westfalen e.V. und

c) Kreissportbund Borken e.V.

2. Der Verein erkennt die Satzungen, Ordnungen und Wettkampfbestimmungen der Verbände nach Absatz 1

als verbindlich an.

3. Die Mitglieder des Vereins unterwerfen sich durch ihren Beitritt zum Verein den maßgeblichen

Satzungen, Ordnungen und Wettkampfbestimmungen der Verbände nach Absatz 1.

4. Soweit danach das Verbandsrecht zwingend ist, überträgt der Verein seine

Ordnungsgewalt auf den jeweiligen Verband nach Absatz 1.

Tennisclub

Grün-Weiß Ahaus e.V.

Bispinckplatz 1-3

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II. Vereinsmitgliedschaft

§ 5 Mitgliedschaften

1. Der Verein besteht aus:

a) ordentlichen Mitgliedern,

b) außerordentliche Mitgliedern,

c) Zweitmitgliedern und

d) Ehrenmitgliedern.

2. Ordentliche Mitglieder sind alle Mitglieder, die sich aktiv am Vereinsleben beteiligen und dem

Tennissport nachgehen ohne Berücksichtigung des Lebensalters.

3. Außerordentliche Mitglieder sind die passiven, d.h die fördernden Mitglieder des Vereins.

Diese Vereinsmitglieder üben den Tennissport nicht mehr aktiv aus, sondern fördern den Verein in der

Erreichung seiner Ziele durch Zahlung eines festgesetzten Beitrages. Die fördernden Mitglieder haben -

abgesehen von der Nutzung der Vereinsgeräte und -plätze - die gleichen Rechte wie die ordentlichen Mitglieder

des Vereins.

4. Zweitmitglieder sind Mitglieder, die bereits in einem anderen Tennisverein oder Tennisclub eine

ordentliche Mitgliedschaft innehaben und dort nach den vereinsmäßigen Statuten oder Clubregularien Beiträge

eines ordentlichen Mitglieds leisten.

Zweitmitglieder haben volles, unbeschränktes Spielrecht auf der Außenanlage des Tennisclubs Grün-Weiß Ahaus

e.V. unter Beachtung der für den Tennisverein geltenden Spiel- und Platzordnungen.

Zweitmitglieder haben die Möglichkeit an den Sitzungen der Mitgliederversammlung teilzunehmen, haben

jedoch kein Antragsrecht sowie kein Stimm- und Wahlrecht und können nicht in Ämter gewählt werden.

5. Auf Vorschlag des Vorstandes kann die Mitgliederversammlung Personen, die sich um

den Verein in besonderer Weise verdient gemacht haben, zu Ehrenmitgliedern ernennen.

§ 6 Erwerb der Mitgliedschaft

1. Die Mitgliedschaft wird durch Aufnahme erworben. Es ist ein Aufnahmeantrag in Textform

an den Vorstand zu richten.

2. Das Aufnahmegesuch eines beschränkt Geschäftsfähigen oder Geschäftsunfähigen ist von

dem/den gesetzlichen Vertreter(n) zu stellen.

3. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand durch Beschluss. Mit der Beschlussfassung beginnt

die Mitgliedschaft. Das Mitglied erhält eine Aufnahmebestätigung in Textform.

4. Ein Aufnahmeanspruch besteht nicht. Die Ablehnung der Aufnahme muss nicht begründet

werden.

§ 7 Ende der Mitgliedschaft

1. Die Mitgliedschaft endet durch

a) Austritt aus dem Verein,

b) Tod,

c) Streichung von der Mitgliederliste und

d) Ausschluss.

2. Der Austritt (Kündigung) erfolgt durch eine Erklärung in Textform gegenüber dem Vorstand des

Vereins. Der Austritt kann nur zum Ende des Kalenderjahres unter Einhaltung einer

Kündigungsfrist von drei Monaten erklärt werden.

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3. Wenn ein Mitglied, trotz zweimaliger Mahnung in Textform an die zuletzt dem

Verein genannte Anschrift, mit der Zahlung von Beiträgen in Verzug ist, kann es

durch den Beschluss des Vorstandes von der Mitgliederliste gestrichen werden.

Über den Beschluss des Vorstandes zur Streichung aus der Mitgliederliste ist das

Mitglied zu informieren.

Eine Streichung von der Mitgliederliste kann im Falle von Zweitmitgliedern

auch erfolgen, wenn die ordentliche Mitgliedschaft in einem anderen Tennisverein

oder -club von dem Zweitmitglied trotz zweimaliger Aufforderung in Textform nicht

ggü. dem Vorstand für das jeweilige Kalenderjahr nachgewiesen wurde durch

Vorlage einer Bestätigung des anderen Tennisvereins oder –clubs.

Im Falle der Beendigung der ordentlichen Mitgliedschaft in dem anderen Tennisverein

oder –club erfolgt ebenfalls eine Streichung von der Mitgliederliste im Falle des Vorliegens

einer Zweitmitgliedschaft.

4. Bei der Beendigung der Mitgliedschaft erlöschen alle Ansprüche gegenüber dem Verein.

Nicht berührt sind Verpflichtungen aus dem Mitgliedschaftsverhältnis, insbesondere ausstehende

Beitragspflichten.

§ 8 Ausschluss aus dem Verein

1. Ein Ausschluss kann erfolgen, wenn das Mitglied in grober Weise den Vereinsinteressen

zuwiderhandelt und ein wichtiger Grund (z.B. bei schwerwiegende Verstöße gegen die Satzung,

vereinsschädigendes Verhalten, Schädigung des Ansehens des Vereins) gegeben ist.

2. Über den Antrag auf Ausschluss entscheidet der Gesamtvorstand mit einer Zwei-Drittel-

Mehrheit. Jedes Mitglied ist zur Antragstellung berechtigt.

3. Über das Verfahren der Ausschließung ist das Mitglied zu informieren. Dabei ist dem Mitglied die

Gelegenheit zu geben, binnen einer Frist von zwei Wochen, in Textform Stellung zu nehmen.

Nach Ablauf der Frist entscheidet der Gesamtvorstand auch unter Berücksichtigung einer

eingegangenen Stellungnahme.

4. Der Ausschluss wird mit der Beschlussfassung sofort wirksam. Er ist dem Mitglied in Textform

unter der Angabe des Grundes mitzuteilen.

5. Gegen den Beschluss des Gesamtvorstandes kann das betroffene Mitglied Beschwerde einlegen.

Die Beschwerde hat keine aufschiebende Wirkung. Über die Beschwerde entscheidet die nächste

Mitgliederversammlung.

6. Die Klage vor einem ordentlichen Gericht bleibt hiervon unberührt.

III. Rechte und Pflichten der Mitglieder

§ 9 Beitragsleistungen und Beitragspflichten

1. Der Vorstand ist ermächtigt, eine Beitragsordnung zu erlassen und darin die Einzelheiten zum

Beitragswesen des Vereins zu regeln. Sie ist Bestandteil der Vereinssatzung.

2. Die Beitragsordnung regelt die mitgliedschaftlichen Pflichten: Höhe der Mitgliedsbeiträge,

mögliche Aufnahmegebühren, die Erhebung von Umlagen sowie Sachleistungen und die

Leistung von Diensten (Arbeitseinsätze).

Diese können nach Mitgliedergruppen unterschiedlich festgesetzt werden. Unterschiede müssen

sachlich gerechtfertigt sein.

3. Der Vorstand kann in begründeten Einzelfällen Leistungen und Pflichten ganz oder teilweise

erlassen oder stunden.

Ehrenmitglieder sind beitragsfrei und von eventuellen Arbeitspflichten befreit. Für außerordentliche Mitglieder

können besondere Regelungen festgelegt werden.

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§ 10 Ordnungsgewalt des Vereins

1. Die Mitglieder sind verpflichtet die Satzungsregeln und die Vorgaben der

Vereinsordnungen sowie die Verbandsregeln zu berücksichtigen und einzuhalten.

Ziel des Vereins ist es, ein sportliches und faires Verhalten der Mitglieder untereinander

und gegenüber sportlichen Wettbewerbern zu gewährleisten. Anweisungen und Entscheidungen der

Vereinsorgane und der Mitarbeiter des Vereins sind Folge zu leisten, beziehungsweise zu beachten.

2. Das Fehlverhalten eines Mitglieds (z.B. Missachtung von Satzung und Vereinsordnungen,

Beleidigungen, Schwarzspielen) kann folgende Vereinsstrafen nach sich ziehen:

a) Verwarnung (= Verweis),

b) Ordnungsstrafe bis zu 300,- Euro,

c) befristeter Ausschluss von der Nutzung der Sporteinrichtungen sowie vom Trainings- und Übungsbetrieb,

d) Sperrung für Wettkämpfe, Turniere und sportliche Veranstaltungen,

e) Enthebung aus dem Amt.

f) Ausschluss aus dem Verein (§ 8).

Die Ermittlungen zum Sachverhalt und das Verfahren werden vom Vorstand eingeleitet. Hält der

Gesamtvorstand, nach Einholung der Stellungnahme der betroffenen Person, die Verhängung

einer Vereinsstrafe für notwendig, ist diese dem Mitglied in Textform zu übermitteln.

3. Werden im Sportbetrieb Verbandsstrafen und Ordnungsmaßnahmen gegen Mannschaften

verhängt, sind diese verpflichtet die Maßnahme zu tragen. Ist die Verbandsstrafe durch ein

einzelnes Mitglied verursacht worden, hat dieses die Maßnahme zu tragen und den Verein im

Innenverhältnis freizustellen.

4. Gegen eine Entscheidung des Vorstandes hat das betroffene Mitglied das Recht, die nächste

ordentliche Mitgliederversammlung anzurufen.

IV. Vereinsorganisation

§ 11 Vereinsorgane

Vereinsorgane stellen dar:

a) die Mitgliederversammlung,

b) der Gesamtvorstand sowie

c) der Vorstand nach § 26 BGB.

§ 12 Gesamtvorstand

1. Der Gesamtvorstand besteht aus:

dem / der Vorsitzenden,

dem / der stellvertretenden Vorsitzenden,

dem / der Leiter / -in Finanzen,

dem / der Leiter / -in Facilitymanagement,

dem / der Leiter /-in Spielbetrieb,

dem / der Leiter / -in Marketing und Kommunikation,

dem / der Leiter / -in Jugendspielbetrieb,

und bis zu vier Beisitzern / -innen mit besonderen Aufgaben.

Der Gesamtvorstand ist für alle Angelegenheiten des Vereins zuständig,

soweit sie nicht durch die Satzung einem anderen Organ übertragen sind.

Der Gesamtvorstand leitet den Verein.

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2. Aufgaben sind:

a) Vorbereitung und Einberufung der Mitgliederversammlung,

b) Ausführung von Beschlüssen der Mitgliederversammlung,

c) Buch- und Kassenführung, Kontrollmaßnahmen,

d) Rechenschaftsbericht, Erstellung des Jahresberichts- und der Jahresrechnung, sowie der

Haushaltsplanung,

e) Beschlussfassung über die Aufnahme von Mitgliedern,

f) Verhängung von Vereinsstrafen,

g) Streichung von Mitgliedern aus der Vereinsliste,

h) Ausschluss von Mitgliedern,

i) Durchführung der Jahresterminplanung,

j) Pflicht zur Dienstaufsicht,

k) Information der Vereinsmitglieder über wesentliche Vorkommnisse,

l) registerliche Pflichten.

3. Dem Vorsitzenden, im Falle seiner Verhinderung dem stellvertretenden Vorsitzenden, obliegt die

Erledigung der anfallenden laufenden Aufgaben, soweit sie nicht Finanz- oder Kassenangelegenheiten

sind. Er ist außerdem verantwortlich für die Sitzungsberichte des Vorstandes und der

Mitgliederversammlungen. Diese Berichte müssen die gefassten Beschlüsse enthalten und sind von

dem / der Vorsitzenden und einem weiteren Mitglied des Gesamtvorstandes zu unterzeichnen. Der / die

Leiter / -in Finanzen hat die gesamte Kassenverwaltung zu leiten. Leiter / -in Spielbetrieb und Leiter /-in

Jugendspielbetrieb leiten den gesamten sportlichen Ablauf in ihren jeweiligen Bereichen. Der Leiter / -in

Marketing und Kommunikation ist für die Außendarstellung und Werbung des Vereins verantwortlich.

Der Leiter / -in Facilitymanagement ist für die Instandhaltung der technischen Vereinsanlagen und für die

technischen Dienste zuständig.

4. Scheidet ein Mitglied des Gesamtvorstandes vorzeitig aus, so kann der Vorstand für die restliche Amtszeit

des Ausgeschiedenen einen Nachfolger bestimmen, der die Aufgaben bis zur nächsten turnussmässigen

Wahl kommissarisch wahrnimmt. Dies gilt nicht für ausgeschiedene Vorstandsmitglieder im Sinne von §

26 BGB (§ 13 der Satzung).

5. Der Gesamtvorstand kann sich eine Geschäftsordnung geben.

§ 13 Vorstand gemäß § 26 BGB

1. Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch den Vorsitzenden und den stellvertretenden

Vorsitzenden vertreten. Der Vorsitzende sowie der stellvertretende Vorsitzende sind je einzeln

vertretungsberechtigt. Der Vorstand ist in der Vertretung nach außen unbeschränkt.

2. Der Vorstand wird ermächtigt, über evtl. Vergütungen an Vorstandsmitglieder zu entscheiden. Diese

Ermächtigung umfasst insbesondere evtl. Sitzungs- oder Tagegelder, angemessene Abgeltung von

Arbeitszeit, sämtliche Pauschalen oder Ersatz von Kosten.

§ 14 Wahl des Vorstandes

1. Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung auf 2 Jahre gewählt. Wiederwahl ist zulässig. Jedoch

bleibt der Vorstand nach Ablauf seiner Amtsperiode bis zur Neuwahl des Vorstandes im Amt. Falls

während einer Amtsperiode der / die Vorsitzende und der / die stellvertretende Vorsitzende ausscheiden

sollten, ist der gesamte Vorstand neu zu wählen.

2. Der Vorstand ist im zweijährigen Wechsel dergestalt zu wählen,

dass in einem Jahr der / die Vorsitzende, der / die Leiter / -in Spielbetrieb,

der/ die Leiter /-in Marketing und Kommunikation und die Hälfte der Beisitzer

und im darauffolgenden Jahr der / die stellvertretende Vorsitzende,

der / die Leiter / -in Finanzen, der / die Leiterin Facilitymanagement, der / die Leiterin

Jugendspielbetrieb und die zweite Hälfte der Beisitzer gewählt werden.

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3. Die Bekleidung mehrerer Ämter in Personalunion ist unzulässig.

4. Abwesende können gewählt werden, wenn sie ihre Bereitschaft

zur Annahme des Amtes vorher schriftlich erklärt haben.

§ 15 Sitzungen des Vorstandes

1. Sitzungen des Vorstandes finden nach Bedarf statt. Auf Verlangen von mindestens 2 Mitgliedern des

Vorstandes müssen Vorstandssitzungen einberufen werden. Der Vorstand ist bei Anwesenheit von 4

Mitgliedern beschlussfähig. Er entscheidet nach absoluter Stimmenmehrheit, wobei jedes Mitglied in

jeder Sitzung je eine Stimme hat. Bei Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt.

2. Die Sitzungen des Vorstandes finden unter Ausschluss der übrigen Vereinsmitglieder statt. Anderen

Vereinsmitgliedern kann jedoch die Anwesenheit gestattet werden. Hierüber entscheidet der Vorstand im

Einzelfall nach freiem Ermessen.

3. Der / die Vorsitzende, im Falle seiner Verhinderung der / die stellvertretende Vorsitzende leiten in

gegenseitiger Unterstützung die Sitzungen des Vorstandes.

§ 16 Mitgliederversammlung

1. Die Mitgliederversammlung ist das höchste Organ des Vereins.

2. Eine ordentliche Mitgliederversammlung findet einmal jährlich statt. Die Einberufung durch den Vorstand

an die Mitglieder erfolgt durch Veröffentlichung der Einladung auf der Homepage des Vereins (www.tcgwahaus.

de) und durch Aushang der Einladung an der Infotafel des Vereinsheims. Zwischen der Einberufung

und der Mitgliederversammlung muss eine Frist von mindestens zehn Tagen liegen. Die Tagesordnung und

eventuelle Anträge sind der Einladung beizufügen.

3. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist durch den Vorstand einzuberufen, wenn der Vorstand

grundsätzliche Interessen des Vereins berührt sieht. Für ein Einberufungsverlangen durch Vereinsmitglieder

außerhalb des Vorstandes ist ein schriftlicher Antrag von mindestens 10 % der Mitglieder – Zweitmitglieder

bleiben unberücksichtigt - an den Verein zu stellen.

4. Jede ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist unabhängig von der Zahl der anwesenden,

stimmberechtigten Mitglieder beschlussfähig.

5. Die Mitgliederversammlung wird vom Vorsitzenden / von der Vorsitzenden geleitet. Bei dessen Verhinderung

wird die Versammlung vom stellvertretenden Vorsitzenden / von der stellvertretenden Vorsitzenden, wenn

auch dieser/diese verhindert ist, von einem anderen Mitglied des Vorstandes geleitet. Unabhängig hiervon

kann die Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit einen Versammlungsleiter wählen.

6. Abstimmungen und Wahlen erfolgen offen per Handzeichen. Über einen Antrag auf geheime Wahl

entscheidet die Versammlung mit der einfachen Mehrheit der anwesenden, stimmberechtigten Mitglieder.

7. Mitglieder können bis spätestens fünf Tage vor der Mitgliederversammlung schriftlich beim Vorstand eine

Ergänzung der Tagesordnung beantragen. Der Versammlungsleiter hat die Ergänzungen der Tagesordnung,

die von den Mitgliedern beantragt wurden, bekannt zu geben. Die Versammlung beschließt die Aufnahme

von Ergänzungen der Tagesordnung.

8. Anträge zur Mitgliederversammlung können vom Vorstand, Gesamtvorstand und von Mitgliedern

eingebracht werden. Sie müssen dem Vorstand mindestens fünf Tage vor der Versammlung in Textform mit

einer Begründung vorliegen.

9. Dringlichkeitsanträge bedürfen zur Beratung und Beschlussfassung einer Zwei-Drittel-Mehrheit der

anwesenden Stimmberechtigten. Als Dringlichkeitsanträge werden nur solche Anträge

anerkannt, die ihrer Natur nach nicht fristgerecht eingereicht werden konnten.

Satzungsänderungen oder Auflösungsanträge sind von dieser Regelung

grundsätzlich ausgeschlossen.

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10. Die erste ordentliche Mitgliederversammlung innerhalb des Geschäftsjahres

(Hauptversammlung) muss folgende, regelmäßige Gegenstände der Beratung

und Beschlussfassung haben:

1.: Jahresbericht

2.: Rechnungsbericht

3.: Verlesung des Berichts der Kassenprüfer

4.: Genehmigung des Vorstandes

5.: Neuwahlen

6.: Wahl der Kassenprüfer.

§ 17 Zuständigkeiten und Aufgaben der Mitgliederversammlung

Die Mitgliederversammlung ist in folgenden Vereinsbelangen zuständig:

1. Entgegennehmen des Jahresberichtes des Gesamtvorstandes,

2. Entlastung des Gesamtvorstandes,

3. Genehmigung der Haushaltsplanung für das nächste Geschäftsjahr,

4. Wahl und Abberufung der Mitglieder des Gesamtvorstandes,

5. Wahl der Kassenprüfer,

6. Änderung der Satzung und Beschlussfassung über die Auflösung / Fusion des Vereins,

7. Ernennung von Ehrenmitgliedern,

8. Beschlussfassung über Beschwerden bei Vereinsausschlüssen und Ordnungsmaßnahmen des Vereins,

9. Beschlussfassung über eingereichte Anträge,

10. Verabschiedung von Vereinsordnungen soweit diese nicht nach Satzung oder Beschluss der

Mitgliederversammlung in die Zuständigkeit des Vorstands oder des Gesamtvorstandes fallen.

§ 18 Beschlüsse und Protokolle

1. Alle Organe des Vereins fassen ihre Beschlüsse mit der einfachen Mehrheit der abgegebenen Stimmen,

soweit die Satzung keine andere Regelung vorsieht. Stimmenthaltungen und ungültige Stimmen werden

nicht berücksichtigt. Stimmengleichheit bedeutet Ablehnung. Eine Übertragung des Stimmrechts ist

ausgeschlossen.

2. Jedes ordentliche, außerordentliche und jedes Ehrenmitglied hat eine Stimme, soweit das Mitglied zum

Zeitpunkt der Stimmabgabe das 18. Lebensjahr vollendet hat.

3. Jugendliche Mitglieder sind alle Mitglieder, die das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Sie haben kein

Stimm- und Wahlrecht und können auch nicht in Ehrenämter des Vereins gewählt werden. Soweit sie über

16 Jahre alt sind, können sie Mitgliederversammlungen besuchen, Anträge stellen und an der Erörterung

teilnehmen.

4. Abweichend von Ziffer 3 haben jugendliche Mitglieder jedoch ein Stimmrecht in Bezug auf die Wahl des

Leiters / der Leiterin des Jugendspielbetriebes.

5. Alle Beschlüsse der Organe sind schriftlich zu protokollieren und vom jeweiligen Protokollführer und

Versammlungsleiter zu unterzeichnen.

6. Beschlüsse entfalten, wenn kein Zeitpunkt bestimmt wird, sofort Wirksamkeit.

V. Sonstige Bestimmungen

§ 19 Änderungen der Satzung

1. Über Änderungen der Satzung entscheidet die Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit

von drei Vierteln der abgegebenen gültigen Stimmen.

2. Anträge auf Änderung der Satzung müssen mindestens fünf Tage vor der

Mitgliederversammlung beim Vorstand eingereicht werden.

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§ 20 Vereinsordnungen

Der Vorstand ist ermächtigt folgende Vereinsordnungen zu erlassen:

a) Ehrenordnung,

b) Beitragsordnung,

c) Geschäftsordnung,

d) Platz- und Spielordnung.

§ 21 Kassenprüfung

1. Die Mitgliederversammlung wählt zwei Kassenprüfer, die nicht dem Gesamtvorstand angehören dürfen,

gleichwohl jedoch eine ordentliche, außerordentliche oder Ehrenmitgliedschaft im Verein inne haben

müssen.

2. Die Amtszeit der Kassenprüfer beträgt jeweils zwei Jahre. Eine Wiederwahl ist möglich.

3. Die Kassenprüfer überprüfen einmal jährlich stichprobenhaft die Kassenführung des Vereins mit Konten,

Buchungsunterlagen und Belegen. Sie erstatten dem Gesamtvorstand und der Mitgliederversammlung

darüber einen Bericht.

4. Soll über das Ergebnis einer Kassenprüfung im Rahmen einer außerordentlichen Mitgliederversammlung

berichtet werden, ist ein entsprechender Antrag an den Vorstand zu stellen.

§ 22 Datenschutz

1. Der Verein erhebt, speichert und verarbeitet die Daten der Mitglieder. Dies können sein:

Name, Vorname, Geburtsdatum, Geschlecht, Nationalität;

Anschrift, Bankverbindung, Telefon/-faxnummer, E-Mail-Adresse;

Vereinsfunktion, Vereinsnummer, ID-Nummer, Leistungsklasse, Spielergebnisse.

Die Daten werden ausschließlich dazu verwendet, die Mitglieder in allen Angelegenheiten, die

dem Tennissport dienen, optimal und umfassend zu informieren, zu beraten und zu betreuen. Alle

personenbezogenen Daten werden vor der Kenntnisnahme Dritter geschützt.

Dem Westfälischen Tennisverband sowie auch dem Landesportbund Nordrhein-Westfalen und dem

Kreissportbund Borken können diese Daten unter geschützter Zugangsberechtigung zugänglich gemacht

werden.

2. Der Verein ist berechtigt, die Presse und andere Medien über Sportergebnisse incl. Bilder und Fotos zu

informieren. Diese Informationen können auch auf der Homepage des Vereins veröffentlicht werden.

Besondere Ereignisse im Verein und Feierlichkeiten können vom Vorstand mit personenbezogenen Daten

(Vorname und Name) auf der Vereinshomepage/ Infotafel im Vereinsheim sowie in den Medien bekannt

gemacht werden.

3. Das Mitglied kann einer Veröffentlichung widersprechen. In diesem Fall unterlässt der Verein jede

Veröffentlichung.

4. Mitgliederlisten werden ausschließlich auf Anforderung an den Westfälischen Tennisverband, dem

Landesportbund Nordrhein-Westfalen, dem Kreissportbund Borken, den Vorstand und an Vereinsmitglieder

mit Funktionen herausgegeben, für die die Kenntnis der Mitgliederdaten erforderlich sind und wenn sie zu

Verbands-/ Vereinszwecken verwendet werden.

5. Beim Austritt werden alle personenbezogenen Daten aus dem EDV-System des Vereins entfernt. Daten,

die aus steuergesetzlichen Bestimmungen aufbewahrt werden müssen, werden ab der schriftlichen

Austrittsbestätigung bis zu zehn Jahre vom Vorstand festgehalten.

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Satzung

Wir haben unsere Ziele immer klar vor Augen!

Und damit Sie auch für Außenstehende transparent sind, haben wir unsere Zielsetzungen und den Weg dorthin in folgender Satzung festgehalten (druckbare Version). 

§ 1  Name und Sitz

Der Verein trägt den Namen "Tennisclub Grün-Weiß Ahaus e. V.". Er hat seinen Sitz in Ahaus. Der Verein ist im Vereinsregister des Amtsgericht Ahaus unter Nr. 136 eingetragen.

§ 2 Zweck

Zweck des Vereins ist die Pflege und die Förderung des Tennissports. Er wird insbesondere verwirklicht durch:     1. Abhaltung von Jugend-, Intensiv- und Leistungstraining
    2. Durchführung diverser Sportveranstaltungen
    3. Ausbildung und Einsatz von sachgemäß vorgebildeten Übungsleitern/innen.

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung, und zwar durch die Förderung der Allgemeinheit auf dem Gebiet des Sports. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und in Ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch hohe Ausgaben, die den Zwecken des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden. Mittel, die dem Verein zufließen, dürfen nur für satzungsmäßige Zwecke verwendet werden. Der Verein ist politisch und konfessionell neutral.

§ 3 Geschäftsjahr

Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 4 Mitgliedschaft

Zur Aufnahme in den Verein ist die Stellung eines schriftlichen Antrages erforderlich. Bei Minderjährigen muß der Aufnahmeantrag von den gesetzlichen Vertretern mitunterzeichnet werden. über die Aufnahme entscheidet der Vorstand mit einfacher Mehrheit.

§ 5 Arten der Mitglieder

Der Verein besteht aus:

    1. Ehrenmitgliedern

    2. aktiven Mitgliedern

    3. fördernden Mitgliedern

    4. jugendlichen Mitgliedern

§ 6 Rechte der Ehrenmitglieder

Zu Ehrenmitgliedern können durch die Mitgliederversammlung mit mindestens 3/4 der Stimmen solche Personen ernannt werden, die sich besondere Verdienste um den Verein oder um den Tennissport überhaupt erworben haben. Sie zahlen keinen Beitrag.

§ 7 Rechte der aktiven Mitglieder

Aktive Mitglieder sind alle Mitglieder, die das 18. Lebensjahr vollendet haben und die Sportanlagen des Vereins nutzen. Sie sind die eigentlichen Träger des Vereins und in alle Ehrenämter des Vereins wählbar. Sie haben dafür das Recht, die Vereinsgeräte und Plätze zu benutzen, sofern Sie die Beiträge pünktlich entrichten.

§ 8 Rechte der fördernden Mitglieder

Fördernde Mitglieder sind die Mitglieder, die das 18. Lebensjahr vollendet haben, den Tennissport jedoch nicht aktiv betreiben, sondern durch Zahlung eines festgesetzten Beitrages den Verein in der Erreichung seiner Ziele fördern und die Verbindung mit ihm aufrecht erhalten wollen. Die fördernden Mitglieder haben - abgesehen von der Nutzung der Vereinsgeräte und Plätze - die gleichen Rechte wie die aktiven Mitglieder des Vereins.

§ 9 Rechte der jugendlichen Mitglieder

(1) Jugendliche Mitglieder sind alle Mitglieder, die zu Beginn des Geschäftsjahres das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Sie sind in Ehrenämter des Vereins nicht wählbar und haben kein Stimm- und Wahlrecht. Soweit Sie über 16 Jahre alt sind, können Sie Mitgliederversammlungen besuchen, Anträge stellen und an der Erörterung teilnehmen. Im übrigen gelten die Bestimmungen des § 7.

(2) Abweichend von § 9 Absatz 1 haben jugendliche Mitglieder bei der Wahl des Sport- und Jugendwartes Stimmrecht.

§ 10 Pflichten der Mitglieder

Die Mitglieder sind verpflichtet, alle Einrichtungen des Vereins nach Kräften zu fördern, die Satzungen und Verordnungen des Vereins einzuhalten und die Beschlüsse des Vorstandes und der Mitgliederversammlung zu befolgen.

§ 11 Eintrittsgelder / Beiträge

Eintrittsgelder und Beiträge sowie deren Fälligkeit werden durch die Jahresversammlung festgesetzt (siehe unter anderem Beitragsordnung).

§ 12

Falls der Verein aus irgendeinem Anlaß auf Grund des Verschuldens eines Mitgliedes zu Aufwendungen gezwungen wird, ist das betreffende Mitglied dem Verein ersatzpflichtig.

§ 13 Erlöschen der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft endet durch    

    1. Tod

    2. Austritt

    3. Ausschluß

§ 14 Austritt

Der Austritt aus dem Verein kann nur durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand erfolgen, und zwar nur mit einer Frist von 3 Monaten zum 31.12. eines Jahres. Bei Minderjährigen ist die Zustimmung der gesetzlichen Vertreter erforderlich.

§ 15 Ausschluß

Ein Mitglied, das gegen die Interessen oder die Belange des Vereins, seine Satzungen oder Beschlüsse verstößt, kann durch den engeren Vorstand ausgeschlossen werden. Dem Ausgeschlossenen steht die Berufung an den Vorstand gemäß § 18 Absatz 1 zu. Dieser entscheidet endgültig mit Zweidrittelmehrheit.

§ 16

Ausgetretene und ausgeschlossene Mitglieder verlieren alle Rechte an den Verein. Ihre Verbindlichkeiten dem Verein gegenüber beim Erlöschen der Mitgliedschaft bleiben bestehen.

§ 17 Vereinsleitung

Der Verein wird durch den Vorstand geleitet.

§ 18 Vorstand

(1) Der Vorstand besteht aus:     

    dem / der Vorsitzenden

    dem / der stellvertretenden Vorsitzenden

    dem / der Geschäftsführer / -in

    dem / der Kassenwart / -in

    dem / der Sportwart /-in

    dem / der Pressewart / -in

    dem / der Jugendwart / -in und Stellvertreter / -in

     dem / der Schülerwart / -in

     und bis zu vier Beisitzern / -innen mit besonderen Aufgaben

(2) Den engeren Vorstand bilden der / die Vorsitzende, der / die stellvertretende Vorsitzende, der / die Geschäftsführer / -in und der / die Kassenwart / -in.

(3) Vorstand im Sinne des 26 BGB sind der / die Vorsitzende und der / die stellvertretende Vorsitzende. Der Vorstand ist in der Vertretung nach außen unbeschränkt. Der / die Vorsitzende und der / die stellvertrene Vorsitzende sind jeder einzeln vertretungsberechtigt.

(4) Der Vorstand wird ermächtigt, über evtl. Vergütungen an Vorstandsmitglieder zu entscheiden. Diese Ermächtigung umfasst insbesondere  evtl. Sitzungs- oder Tagegelder, angemessene Abgeltung von Arbeitszeit, sämtliche Pauschalen oder Ersatz von Kosten.

§ 19 Wahl des Vorstandes

(1) Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung auf 2 Jahre gewählt. Wiederwahl ist zulässig. Jedoch bleibt der Vorstand nach Ablauf seiner Amtsperiode bis zur Neuwahl des Vorstandes im Amt. Falls während einer Amtsperiode der / die Vorsitzende und der / die stellvertrende Vorsitzende aus irgendwelchen Gründen ausscheiden sollten, ist der gesamte Vorstand neu zu wählen.

(2) Der Vorstand ist im zweijährigen Wechsel dergestalt zu wählen, daß in einem Jahr der / die  1. Vorsitzende, der / die Geschäftsführer / -in, der / die Sportwart / -in, der / die Schülerwart / -in, und die Hälfte der Beisitzer und im darauffolgenden Jahr der / die 2. Vorsitzende, der / die Kassenwart / -in, der / die Jugendwart / -in, der / die Pressewart / -in, und die zweite Hälfte der Beisitzer gewählt werden.

§ 20 Verantwortung des Vorstandes

Der Vorstand trägt die Verantwortung für die Leitung und Verwaltung des Vereins.

§ 21 Sitzungen des Vorstandes

Sitzungen des Vorstandes finden nach Bedarf statt. Auf Verlangen von mindestens 2 Mitgliedern des Vorstandes müssen Vorstandssitzungen einberufen werden. Der Vorstand ist bei Anwesenheit von 4 Mitgliedern beschlußfähig. Er entscheidet nach absoluter Stimmenmehrheit. Bei Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt.

§ 22 Abschluß des Geschäftsjahrs

Nach Schluß des Geschäftsjahres hat der Vorstand einen allgemeinen Jahresbericht, eine Jahresabrechnung und einen Haushaltsplan für das neue Geschäftsjahr der ersten Mitgliederversammlung im neuen Geschäftsjahr zur Genehmigung vorzulegen. Die Berichte müssen von 4 Mitgliedern des Vorstandes unterschrieben sein. Der Kassenbericht muß vorher von den beiden Rechnungsprüfern auf die Richtigkeit hin geprüft und unterschrieben sein.

§ 23 Pflichten der Vorstandsmitglieder

Der / die Vorsitzende und der / die stellvertrende Vorsitzende leiten in gegenseitiger Unterstützung die Sitzungen des Vorstandes und der Mitgliederversammlungen. Dem / der Geschäftsführer / -in obliegt die Erledigung der anfallenden laufenden Arbeiten, soweit sie nicht Kassenangelegenheiten sind. Er ist außerdem verantwortlich für die Sitzungsberichte des Vorstandes und der Mitgliederversammlungen. Diese Berichte müssen die gefaßten Beschlüsse enthalten und sind von dem / der Vorsitzenden und dem / der Geschäftsführer / -in zu unterzeichnen. Der / die Kassenwart / -in hat die gesamte Kassenverwaltung zu leiten. Sportwart / -in, Jugendwart / -in, Schülerwart / -in und Pressewart / -in leiten den gesamten sportlichen Ablauf.

§ 24 Rechnungsprüfer

Es sind mindestens 2 Rechnungsprüfer, die Vereinsmitglieder sein müssen, durch die Mitgliederversammlung zu wählen. Die Rechnungsprüfer dürfen nicht dem Vorstand angehören. Die Wahl der Rechnungsprüfer erfolgt für ein Geschäftsjahr. Wiederwahl ist zulässig. Die Rechnungsprüfer haben mindestens einmal im Jahr die Kassenführung zu prüfen und deren Befund schriftlich niederzulegen. Sie haben ferner die Jahresabrechnung zu prüfen. Die Rechnungsprüfer haben über das Ergebnis Ihrer Prüfung der Mitgliederversammlung, die über den Haushalt des Vereins und die Entlastung des Vorstandes beschließt, zu berichten. Bei Beanstandungen ist sofort dem Vorstand schriftlich Mitteilung zu machen.

§ 25 Wahlen

Alle Wahlen erfolgen in geheimer Abstimmung. Wahlen durch Zuruf sind auf Antrag zulässig, wenn nur ein Vorschlag gemacht worden ist bzw. kein Widerspruch erfolgt.

§ 26

Bei allen Wahlen ist die Mehrheit der stimmberechtigten anwesenden Mitgliedern erforderlich, andernfalls findet Stichwahl zwischen den Vorgeschlagenen mit höchster Stimmzahl statt.

§ 27 Mitgliederversammlungen

Mitgliederversammlungen finden mindestens jährlich statt und werden von dem / der Vorsitzenden oder dem / der stellvertretenden Vorsitzenden einberufen. Alle stimmberechtigten Mitglieder sind mindestens 8 Tage vorher unter Angabe der Tagesordnung schriftlich einzuladen. Die Einladung an Mitglieder, die ihre E-Mail Adresse dem Club mitgeteilt haben, kann auch über diesen Kommunikationsweg erfolgen. Die erste ordentliche Mitgliederversammlung innerhalb des Geschäftsjahres (Hauptversammlung) muß folgende, regelmäßige Gegenstände der Beratung und Beschlußfassung haben:

          1.: Jahresbericht

          2.: Rechnungsbericht

          3.: Verlesung des Berichts der Kassenprüfer

          4.: Genehmigung des Vorstandes

          5.: Neuwahlen

          6.: Wahl der Rechnungsprüfer

§ 28

Jede satzungsmäßig einberufene Mitgliederversammlung ist für alle auf der Tagesordnung stehenden Gegenstände der Tagesordnung beschlußfähig. Jedes Mitglied ist berechtigt, für die Mitgliederversammlung Anträge zu stellen. Diese sind spätestens 3 Tage vor der Versammlung beim Geschäftsführer / -in schriftlich zu stellen und zu begründen und von diesem auf die Tagesordnung zu setzen.

§ 29 Stimmberechtigung

(1) In der Mitgliederversammlung sind alle Mitglieder stimmberechtigt mit Ausnahme der jugendlichen Mitglieder, soweit nicht ein mit einem Mitglied abzuschließendes Rechtsgeschäft oder eine zwischen dem Verein und dem Mitglied vorhandene Differenz zur Verhandlung steht.

(2) Bei der Wahl des / der Sport- und Jugendwartes / -in haben die Jugendlichen gemäß § 9 Absatz 2 Stimmrecht.

§ 30 Beschlußfassung

Bei der Beschlußfassung, außer über Satzungsänderungen, genügt einfache Mehrheit. Bei Stimmengleichheit gilt der Antrag als abgelehnt. Satzungsänderungen, die auf der Tagesordnung stehen müssen, bedürfen zur Annahme einer 3/4 Mehrheit der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder.

§ 31 Wirksamkeit von Beschlüssen

Beschlüsse haben, wenn kein Zeitpunkt bestimmt wird, sofort bindende Kraft für den Verein. Die in der Versammlung gefaßten Beschlüsse sind schriftlich zu protokollieren. Die Niederschrift ist von dem / der Geschäftsführer / -in und dem / der Vorsitzenden zu unterschreiben.

§ 32 Außerordentliche Mitgliederversammlungen

Außerordentliche Mitgliederversammlungen finden statt:      

    1. auf Beschluß des Vorstandes

    2. auf schriftlichen Antrag von    mindestens 15 Mitgliedern unter     schriftlicher Angabe des Zwecks und         Gründe

Sie müssen innerhalb von 14 Tagen mit genauer Angabe der Tagesordnung einberufen werden.

§ 33 Auflösung des Vereins

(1) Die Auflösung des Vereins kann nur auf einer besonderen, hierzu einberufenen Mitgliederversammlung erfolgen, wenn auf dieser mindestens 3/4 der stimmberechtigten Mitglieder anwesend sind und von diesen 3/4 für die Auflösung stimmen.

(2) Ist diese Versammlung nicht beschlußfähig, so muß eine zweite einberufen werden, die auf jeden Fall beschlußfähig ist und mit 3/4 der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder beschließen kann.

§ 34 Verwendung des Vereinsvermögens (1) Im Falle der Auflösung des Vereins sind die im Amt befindlichen Vorstandsmitglieder die Liquidatoren.

(2) Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an die Stand Ahaus, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke im Sinne des §2 dieser Satzung zu verwenden hat.

(3) Der Vermögensanfall bezieht sich nur auf das restliche, d.h. nach der Liquidation noch übrig gebliebene Vereinsvermögen.

Ahaus im März 2013